Veröffentlichungen / sonstige Pressemitteilungen

Für Menschen die helfen – Massage für Kirkeler Feuerwehr

 

Bereits seit 1986 wird auf Beschluss der Vereinten Nationen (UN) jährlich der 05. Dezember als „Internationaler Tag des Ehrenamtes“ begangen. Neben dem Engagement zum Beispiel in Sportvereinen oder im Integrationsbereich, wird insbesondere auch der Zivil- und Bevölkerungsschutz überwiegend vom Ehrenamt getragen. Ca. 1,7 Millionen Menschen engagieren sich in ihrer Freizeit in den Freiwilligen Feuerwehren oder den großen Hilfsorganisationen. So trägt auch die Feuerwehr der Gemeinde Kirkel mit ihren ehrenamtlichen Helfern und Helferinnen zur Sicherheit der Bevölkerung bei.

 

Unter dem Motto „Für Menschen die helfen“ unterstützt das „TouchLife Massage-Netzwerk“ bereits seit 2010 engagierte Ehrenamtlerinnen und Ehrenamtler. In unserer Gemeinde wurde durch Angela Schneider und Wolfgang Eichenauer von der Kirkeler „Privatpraxis für TouchLife Massagen“ eine ganz besondere Form der Wertschätzung der Arbeit der ehrenamtlichen Kirkeler Feuerwehrfrauen und -männer organisiert.

Am Dienstag, dem 05. Dezember 2017, luden die beiden geprüften „TouchLife Praktiker“ und Massagelehrer die Kirkeler Feuerwehrleute zu einer kostenlosen professionellen Massage ein. Im sonst funktional und nüchtern eingerichteten Gerätehaus des Löschbezirks Kirkel-Neuhäusel gelang es den beiden Fachleuten eine entspannte Atmosphäre zu gestalten. Nach einem kurzem Vorgespräch wurde eine individuell abgestimmte Massage-Anwendung durchgeführt. Im Zeitraum von 15.00 Uhr bis 19.30 Uhr kamen so insgesamt zwölf Feuerwehrfrauen und -männer in den Genuss dieser besonderen Form der Anerkennung ihrer ehrenamtlichen Tätigkeit.

Die Kameradinnen und Kameraden der Feuerwehr Kirkel bedanken sich bei Angela Schneider und Wolfgang Eichenauer ausdrücklich für diese besonders persönliche Form der Anerkennung der geleisteten ehrenamtlichen Tätigkeit im Feuerwehrdienst. (kd)

Neuwahlen stellvertretende Wehrführer

(v.l.n.r.: Thomas Keßler, Michael Klein und Gunther Klein)

 

Im Rahmen einer vom Bürgermeister der Gemeinde Kirkel einberufenen Hauptversammlung der Freiwilligen Feuerwehr Kirkel mit den Löschbezirken Limbach, Altstadt und Kirkel-Neuhäusel wurden am 14.7.2017 die Brandmeister Michael Klein und Thomas Keßler zu stellvertretenden Wehrführern gewählt. Sie unterstützen von nun an den Wehrführer Hauptbrandmeister Gunther Klein im operativ-taktischen Einsatzgeschehen sowie bei diversen administrativen und organisatorischen Aufgaben. Zusätzlich wird Michael Klein der Bereich Atemschutz und Thomas Keßler der Bereich Ausbildung zur eigenverantwortlichen Bearbeitung übertragen.

Die Neuwahl wurde erforderlich, da der stellvertretende Wehrführer Oberbrandmeister Friedrich Keller mit Wirkung zum 6.5.2017 von seinem Amt zurückgetreten ist. Die Wahl von zwei stellvertretenden Wehrführern ist seit 2015 – nach entsprechender Änderung der Verordnung über die Organisation des Brandschutzes und der Technische Hilfe im Saarland – möglich und wurde in der Gemeinde Kirkel erstmals vollzogen.

Bürgermeister Frank John bedankte sich bei Friedrich Keller, der der Freiwilligen Feuerwehr Kirkel als Angehöriger des Löschbezirks Altstadt erhalten bleibt, für die während seiner viereinhalbjährigen Amtszeit geleisteten Dienste und richtete seine Glückwünsche für die Neuwahl an Michael Klein und Thomas Keßler.

Michael Klein ist 37 Jahre alt, gehört dem Löschbezirk Kirkel-Neuhäusel seit 1990 an und hat durch entsprechende Qualifikation seit 2005 praktische Führungserfahrung in der Feuerwehr erworben. Er ist hauptamtlich bei der Landeshauptstadt Saarbrücken als Berufsfeuerwehrmann beschäftigt.

Der 42-jährige Verkaufsberater für Arbeitsschutz im Außendienst Thomas Keßler ist seit 1992 beim Löschbezirk Kirkel-Neuhäusel und seit 2009 als Führungskraft in der Feuerwehr qualifiziert. Beide haben sich durch diverse Lehrgänge an der Landesfeuerwehrschule vertieftes Fachwissen angeeignet.

Bürgermeister und Verwaltung freuen sich auf eine gute Zusammenarbeit und wünschen den neu gewählten Amtsträgern stets eine glückliche Hand bei der Ausübung ihrer Ämter.

 

Der Bürgermeister:

Frank John

 

 

Neue Ausgabe der Feuerwehrzeitschrift "Der Melder" erschienen

Melder Nr. 25.pdf
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Neue Ausgabe der hauseigenen Feuerwehrzeitschrift "Der Melder" im Löschbezirk Kirkel-Neuhäusel erschienen.

Aufgrund unserer Pressemitteilung "Fehlalarme durch Rauchmelder - Bei Kauf auf Qualität achten" hat die Saarbrücker Zeitung den nachfolgenden Artikel veröffentlicht.

 

Wenn Pflicht Leben retten kann

Feuerwehr warnt vor billigen Rauchmeldern – Geräte vorgeschrieben ab 1. Januar 2017

 

Billige Rauchmelder, warnt die Feuerwehr, sind anfälliger für Fehlalarme. Durch deren erhöhte Zahl künftig könnten die Wehren vor Probleme gestellt werden. Ab 1. Januar 2017 sind die lebensrettenden Geräte in allen Häusern vorgeschrieben.

 

Von SZ-Mitarbeiter

Thorsten Wolf

 

Homburg/Bexbach/Kirkel. Es geschah am vergangenen Montag: In einem Wohnhaus in Limbach schlägt ein Rauchmelder Alarm. Die Bewohner sind abwesend, aber ein Nachbar wird aufmerksam und alarmiert die Feuerwehr. Die Löschbezirke Limbach und Altstadt rücken aus, auch das Drehleiter-Fahrzeug der Homburger Feuerwehr ist mit dabei. Einen Brand können die Einsatzkräfte vor Ort allerdings nicht feststellen, der Rauchmelder hatte ohne ersichtlichen Grund ausgelöst.

Dieses Szenario ist zwischenzeitlich nicht mehr so selten, die Fehlalarme aufgrund defekter oder unzuverlässiger Rauchmelder häufen sich. Diese Situation könnte sich für die Feuerwehren noch verschärfen, denn: Gilt bis jetzt die Rauchmelderpflicht nur für Neubauten, so sind sie ab dem 1. Januar 2017 in allen Häusern Pflicht. Damit werden verstärkt auch Geräte zum Einsatz kommen, die in Sachen Qualität nicht dem entsprechen, was einen zuverlässigen Rauchmelder ausmacht. Philip Keil, Beauftragter für die Presse- und Öffentlichkeitsarbeit der Feuerwehr Kirkel: „Die billigen Rauchmelder scheinen nach ersten Erfahrungen anfälliger für Fehlalarme zu sein, als qualitativ hochwertigere Geräte.“ Fehlalarme eines Rauchmelders könnten, so Keil, verschiedene Ursachen haben, von der nicht rechtzeitig gewechselten Batterie bis zu Insekten, die in einen Rauchmelder hineinkriechen. Hochwertige Geräte würden diesen beiden Fehlermöglichkeiten einen Riegel vorschieben. Doch wie erkennt man einen tauglichen Rauchmelder? „Bei der Kennzeichnung der Geräte ist zu beachten, dass die 'CE-Kennzeichnung' auf den Geräten lediglich verrät, dass das Produkt in Deutschland verkauft werden darf, es ist kein Prüfzeichen!“ Vielmehr, erläuterte Philip Keil, sollte man darauf achten, dass der Melder mit dem unabhängigen Qualitätskennzeichen „Q“ (Buchstabe „Q“ mit einem innenliegenden Flammensymbol) gekennzeichnet ist. „Dieses steht für Rauchmelder mit erweiterter Qualitätsprüfung. Hier kann man sicher sein kann, dass es sich um ein Gerät mit geprüfter Langlebigkeit, erhöhter Stabilität gegen äußere Einflüsse und mit einer fest eingebauten Batterie mit mindestens zehn Jahren Lebensdauer handelt – und das Risiko von Fehlalarmen reduziert ist.“

Auch Uwe Wagner, Kreisbrandinspekteur im Saarpfalz-Kreis, beobachtet die aktuelle Situation mit einem wachen Auge. „Eine gewisse Quote von Fehlalarmen gibt es immer. Aber diese wird eben gefördert von Billig-Rauchmeldern, die nicht dem entsprechen, was eigentlich nötig ist. Das wird die Feuerwehren vor Probleme stellen, da die Einsatzzahlen dadurch steigen.“ Denn: Ausrücken muss die Feuerwehr, auch wenn es am Ende nur gilt, den Fehlalarm zu bestätigen.

Vor diesem Hintergrund sieht Wagner die Gefahr einer zunehmenden Belastung der Feuerwehren. „Wir müssen deswegen schauen, wie wir uns auf diese Situation einstellen“, sagt Wagner – und spielt damit auch auf die Verfügbarkeit von Feuerwehren im Tagesdienst an. „Das wird dann teurer für die Kommunen, wenn unsere Feuerwehrleute über den Tag hinweg immer häufiger ihre Arbeitsstelle verlassen müssen und die Unternehmen sich den entsprechenden Lohnausfall von den Städten und Gemeinden erstatten lassen. Und es kann natürlich sein, dass diese Situation einem Arbeitgeber irgendwann zu viel wird. Deshalb müssen wir jetzt Erfahrungswerte sammeln und uns dann so organisieren, dass das Ganze für uns praktikabel ist.“ „Eine gewisse Quote von Fehlalarmen gibt es immer.“

 

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