Veröffentlichungen / sonstige Pressemitteilungen

Neuwahlen stellvertretende Wehrführer

(v.l.n.r.: Thomas Keßler, Michael Klein und Gunther Klein)

 

Im Rahmen einer vom Bürgermeister der Gemeinde Kirkel einberufenen Hauptversammlung der Freiwilligen Feuerwehr Kirkel mit den Löschbezirken Limbach, Altstadt und Kirkel-Neuhäusel wurden am 14.7.2017 die Brandmeister Michael Klein und Thomas Keßler zu stellvertretenden Wehrführern gewählt. Sie unterstützen von nun an den Wehrführer Hauptbrandmeister Gunther Klein im operativ-taktischen Einsatzgeschehen sowie bei diversen administrativen und organisatorischen Aufgaben. Zusätzlich wird Michael Klein der Bereich Atemschutz und Thomas Keßler der Bereich Ausbildung zur eigenverantwortlichen Bearbeitung übertragen.

Die Neuwahl wurde erforderlich, da der stellvertretende Wehrführer Oberbrandmeister Friedrich Keller mit Wirkung zum 6.5.2017 von seinem Amt zurückgetreten ist. Die Wahl von zwei stellvertretenden Wehrführern ist seit 2015 – nach entsprechender Änderung der Verordnung über die Organisation des Brandschutzes und der Technische Hilfe im Saarland – möglich und wurde in der Gemeinde Kirkel erstmals vollzogen.

Bürgermeister Frank John bedankte sich bei Friedrich Keller, der der Freiwilligen Feuerwehr Kirkel als Angehöriger des Löschbezirks Altstadt erhalten bleibt, für die während seiner viereinhalbjährigen Amtszeit geleisteten Dienste und richtete seine Glückwünsche für die Neuwahl an Michael Klein und Thomas Keßler.

Michael Klein ist 37 Jahre alt, gehört dem Löschbezirk Kirkel-Neuhäusel seit 1990 an und hat durch entsprechende Qualifikation seit 2005 praktische Führungserfahrung in der Feuerwehr erworben. Er ist hauptamtlich bei der Landeshauptstadt Saarbrücken als Berufsfeuerwehrmann beschäftigt.

Der 42-jährige Verkaufsberater für Arbeitsschutz im Außendienst Thomas Keßler ist seit 1992 beim Löschbezirk Kirkel-Neuhäusel und seit 2009 als Führungskraft in der Feuerwehr qualifiziert. Beide haben sich durch diverse Lehrgänge an der Landesfeuerwehrschule vertieftes Fachwissen angeeignet.

Bürgermeister und Verwaltung freuen sich auf eine gute Zusammenarbeit und wünschen den neu gewählten Amtsträgern stets eine glückliche Hand bei der Ausübung ihrer Ämter.

 

Der Bürgermeister:

Frank John

 

 

Neue Ausgabe der Feuerwehrzeitschrift "Der Melder" erschienen

Melder Nr. 25.pdf
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Neue Ausgabe der hauseigenen Feuerwehrzeitschrift "Der Melder" im Löschbezirk Kirkel-Neuhäusel erschienen.

Aufgrund unserer Pressemitteilung "Fehlalarme durch Rauchmelder - Bei Kauf auf Qualität achten" hat die Saarbrücker Zeitung den nachfolgenden Artikel veröffentlicht.

 

Wenn Pflicht Leben retten kann

Feuerwehr warnt vor billigen Rauchmeldern – Geräte vorgeschrieben ab 1. Januar 2017

 

Billige Rauchmelder, warnt die Feuerwehr, sind anfälliger für Fehlalarme. Durch deren erhöhte Zahl künftig könnten die Wehren vor Probleme gestellt werden. Ab 1. Januar 2017 sind die lebensrettenden Geräte in allen Häusern vorgeschrieben.

 

Von SZ-Mitarbeiter

Thorsten Wolf

 

Homburg/Bexbach/Kirkel. Es geschah am vergangenen Montag: In einem Wohnhaus in Limbach schlägt ein Rauchmelder Alarm. Die Bewohner sind abwesend, aber ein Nachbar wird aufmerksam und alarmiert die Feuerwehr. Die Löschbezirke Limbach und Altstadt rücken aus, auch das Drehleiter-Fahrzeug der Homburger Feuerwehr ist mit dabei. Einen Brand können die Einsatzkräfte vor Ort allerdings nicht feststellen, der Rauchmelder hatte ohne ersichtlichen Grund ausgelöst.

Dieses Szenario ist zwischenzeitlich nicht mehr so selten, die Fehlalarme aufgrund defekter oder unzuverlässiger Rauchmelder häufen sich. Diese Situation könnte sich für die Feuerwehren noch verschärfen, denn: Gilt bis jetzt die Rauchmelderpflicht nur für Neubauten, so sind sie ab dem 1. Januar 2017 in allen Häusern Pflicht. Damit werden verstärkt auch Geräte zum Einsatz kommen, die in Sachen Qualität nicht dem entsprechen, was einen zuverlässigen Rauchmelder ausmacht. Philip Keil, Beauftragter für die Presse- und Öffentlichkeitsarbeit der Feuerwehr Kirkel: „Die billigen Rauchmelder scheinen nach ersten Erfahrungen anfälliger für Fehlalarme zu sein, als qualitativ hochwertigere Geräte.“ Fehlalarme eines Rauchmelders könnten, so Keil, verschiedene Ursachen haben, von der nicht rechtzeitig gewechselten Batterie bis zu Insekten, die in einen Rauchmelder hineinkriechen. Hochwertige Geräte würden diesen beiden Fehlermöglichkeiten einen Riegel vorschieben. Doch wie erkennt man einen tauglichen Rauchmelder? „Bei der Kennzeichnung der Geräte ist zu beachten, dass die 'CE-Kennzeichnung' auf den Geräten lediglich verrät, dass das Produkt in Deutschland verkauft werden darf, es ist kein Prüfzeichen!“ Vielmehr, erläuterte Philip Keil, sollte man darauf achten, dass der Melder mit dem unabhängigen Qualitätskennzeichen „Q“ (Buchstabe „Q“ mit einem innenliegenden Flammensymbol) gekennzeichnet ist. „Dieses steht für Rauchmelder mit erweiterter Qualitätsprüfung. Hier kann man sicher sein kann, dass es sich um ein Gerät mit geprüfter Langlebigkeit, erhöhter Stabilität gegen äußere Einflüsse und mit einer fest eingebauten Batterie mit mindestens zehn Jahren Lebensdauer handelt – und das Risiko von Fehlalarmen reduziert ist.“

Auch Uwe Wagner, Kreisbrandinspekteur im Saarpfalz-Kreis, beobachtet die aktuelle Situation mit einem wachen Auge. „Eine gewisse Quote von Fehlalarmen gibt es immer. Aber diese wird eben gefördert von Billig-Rauchmeldern, die nicht dem entsprechen, was eigentlich nötig ist. Das wird die Feuerwehren vor Probleme stellen, da die Einsatzzahlen dadurch steigen.“ Denn: Ausrücken muss die Feuerwehr, auch wenn es am Ende nur gilt, den Fehlalarm zu bestätigen.

Vor diesem Hintergrund sieht Wagner die Gefahr einer zunehmenden Belastung der Feuerwehren. „Wir müssen deswegen schauen, wie wir uns auf diese Situation einstellen“, sagt Wagner – und spielt damit auch auf die Verfügbarkeit von Feuerwehren im Tagesdienst an. „Das wird dann teurer für die Kommunen, wenn unsere Feuerwehrleute über den Tag hinweg immer häufiger ihre Arbeitsstelle verlassen müssen und die Unternehmen sich den entsprechenden Lohnausfall von den Städten und Gemeinden erstatten lassen. Und es kann natürlich sein, dass diese Situation einem Arbeitgeber irgendwann zu viel wird. Deshalb müssen wir jetzt Erfahrungswerte sammeln und uns dann so organisieren, dass das Ganze für uns praktikabel ist.“ „Eine gewisse Quote von Fehlalarmen gibt es immer.“

 

Kirkeler Uwe Wagner 'alter' und 'neuer' Brandinspekteur im Saarpfalz-Kreis (11.7.2016)

Uwe Wagner wurde im Einvernehmen mit den Wehrführern der kreisangehörigen Gemeinden, dem Kreisfeuerwehrverband sowie dem Landesbrandinspekteur am 11.7.2016 - nach entsprechendem Beschluss des Kreistages - von Landrat Dr. Theophil Gallo erneut zum Kreisbrandinspekteur (KBI) des Saarpfalz-Kreises ernannt. Uwe Wagner - Aktives Mitglied im Löschbezirk Kirkel-Neuhäusel - bleibt somit weitere acht Jahre an der Spitze der Feuerwehrmänner und -frauen im Saarpfalz-Kreis. Wir - die Löschbezirke Limbach, Altstadt und Kirkel-Neuhäusel - freuen uns über deine Entscheidung weiterzumachen und gratulieren recht herzlich zur erneuten Ernennung!

 

Uwe Wagner - seit 1974 Mitglied der Feuerwehr Kirkel - war von 1996 bis 2001 stellvertretender Wehrführer der Feuerwehr der Gemeinde Kirkel, von 1998 bis 2001 Löschbezirksführer im Löschbezirk Kirkel-Neuhäusel und bis zu seiner Ernennung zum KBI Wehrführer der Feuerwehr der Gemeinde Kirkel von 2001 bis 2006.

 

Sommerfreizeit der Jugendfeuerwehr Kirkel (24.-26.6.2016)

Am Wochenende vom 24.-26.06.2016 fand die Sommerfreizeit der Jugendfeuerwehren der Gemeinde Kirkel statt. Treffpunkt war freitags am Gerätehaus in Limbach. Gemeinsam fuhren wir dann nach Pforzheim, wo wir in der Jugendherberge übernachteten. Mit 36 Jugendlichen und 11 Betreuern eine große Gruppe. Am Samstag fuhren wir nach dem Frühstück in den Freizeitpark Tripsdrill. Hier hatten wir einen Picknick-Platz in mitten des Parks eingerichtet, der auch jederzeit Anlaufpunkt der Jugendlichen war. Egal ob zum Essen, Trinken oder einfach mal kurz zum Ausruhen. Wobei das Ausruhen sicherlich der geringste Anteil davon war. Im Park konnten die Jugendlichen (und natürlich auch die Betreuer) den Nervenkitzel mit Achterbahnen, Freefall Tower, Wildwasserfahrten oder eine gemütliche Bootstour erleben. Somit war für jedes Alter und unterschiedliche Gemüt etwas dabei. Dort ist auch das Gruppenbild entstanden. Bevor wir die Rückfahrt zur Jugendherberge antraten, konnten wir uns im nahe gelegenen Restaurant mit einer warmen Mahlzeit stärken. Nach Ankunft in der Jugendherberge konnten sich die Jugendlichen in und auf dem Gelände der Herberge aufhalten. Wobei sich die Müdigkeit der Teilnehmer, zum einen durch den anstrengenden Tag aber auch durch die erste kürzere Nacht, zeigte. Nach dem gemeinsamen Aufräumen und der Übergabe der Zimmer am Sonntagmorgen, machten wir uns langsam auf den Rückweg nach Kirkel. Wieder einmal haben wir es geschafft, eine schöne Jugendfreizeit zu organisieren. Vor allem Spaß und Freude sind nicht zu knapp gekommen. Und so soll es auch bei der Jugendfeuerwehr sein. Nur gemeinsam sind wir stark. Bedanken möchte ich mich auch bei den Jugendbeauftragten und zusätzlichen Betreuern, die sich für die Sommerfreizeit nochmal Zeit genommen haben. Wir freuen uns schon auf das nächste Jahr. (ds)

Abnahme Leistungsspange Jugendfeuerwehr (2.7.2016)

Am vergangenen Samstag fand die Abnahme der Leistungsspange für den Saarpfalzkreis statt. Erneut wurde die Veranstaltung im Bereich der Dorfhalle in Limbach durchgeführt. Mit insgesamt 6 Gruppen wurden die unterschiedlichen Aufgaben wie Staffellauf, Theorie, Schnelligkeitsübung, Kugelstoßen und der Löschangriff durch die Wertungsrichter geprüft und durch den Abnahmeberechtigten abgenommen. Wie immer war dazu eine lange Vorbereitungszeit der Jugendlichen erforderlich. Auch die Jugendfeuerwehr Kirkel, dieses Mal gemeinsam mit 2 Kameraden aus Bexbach, nahmen erfolgreich an der Prüfung teil. Von Seiten der Feuerwehr auch hiermit nochmal herzlichen Glückwunsch zur bestandenen Prüfung. Die Abnahme der Leistungsspange ist die Voraussetzung zur Übernahme in den aktiven Feuerwehrdienst. Somit kann wieder Nachwuchs aus der Jugendfeuerwehr in die Aktive Feuerwehr übergeben werden. (ds)

Gemeinsame Einsatzübung von Polizei und Rettungsdienst (2.7.2016)

Im Rahmen der Abschlussprüfung anl. eines Sanitätslehrgangs der Polizei fand am Samstag, 2.7.2016 eine Großübung auf der Notzufahrt zum Gewerbegebiet Zunderbaum in Altstadt statt. Die Beamten fanden vor Ort vier verunfallte Fahrzeuge vor, in drei Fahrzeugen waren neun Personen eingeschlossen und mussten erstversorgt werden. Ein Fahrzeug stand in Brand und eine Person musste wiederbelebt werden. Die Prüflinge schafften sich einen Erstzugang zur Betreuung zu den Personen, versuchten, den PKW-Brand mit Feuerlöschern zu löschen und forderten die Feuerwehr zur technischen Rettung an. Diese rückte mit sechs Fahrzeugen und 40 Einsatzkräften an und befreite mit teschnischem Gerät in enger Zusammenarbeit mit der Polizei die Personen aus den Fahrzeugen. Der von der Polizei eingedämmte PKW-Brand wurde endgültig gelöscht. Eingesetzt waren sechs Fahrzeuge aus allen Löschbezirken der Feuerwehr Kirkel, darunter drei Fahrzeuge mit einem für die Rettung von Personen aus verunfallten Fahrzeugen erforderlichen Rettungssatz, ein Lösch- und ein Führungsfahrzeug. (pk)

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