Jahreshauptversammlung Löschbezirk Kirkel-Neuhäusel 2026
Am Samstag, den 24.01.2026, fand die Jahreshauptversammlung des Löschbezirks Kirkel-Neuhäusel der Feuerwehr Kirkel im Feuerwehrgerätehaus statt.
Löschbezirksführer Thorsten Klaus begrüßte die Kameradinnen und Kameraden der aktiven Wehr sowie der Alters- und Ehrenabteilung. Als Gast hieß er Bürgermeister Dominik Hochlenert als Chef der Wehr willkommen. Ebenso begrüßte er Wehrführer Gunther Klein, den stellvertretenden Wehrführer Thomas Kessler, Landesbrandinspekteur Timo Meyer, den Beauftragten für die Alters- und Ehrenwehr des Landes- und Kreisfeuerwehrverbandes Albert Zitt, den Vorsitzenden des Fördervereins der Feuerwehr Kirkel, Löschbezirk Kirkel-Neuhäusel e. V., Manfred Kolb, Vertreter der Partnerfeuerwehr Heidelberg sowie weitere Ehrengäste.
Nach einer Schweigeminute für die verstorbenen Kameraden schilderte Thorsten Klaus in seinem Tätigkeitsbericht das Feuerwehrjahr 2025.
Zu Beginn des Dienstjahres 2025 gehörten 49 Feuerwehrangehörige der aktiven Wehr an. Durch Übernahmen aus der Jugendfeuerwehr, Zugänge, Abgänge sowie Übertritte in die Seniorenabteilung zählte der Löschbezirk zum Ende des Jahres 50 aktive Kameradinnen und Kameraden, darunter 7 Frauen. Das Durchschnittsalter der aktiven Wehr betrug 38,94 Jahre. Insgesamt 54 % der Aktiven stammen aus der Jugendfeuerwehr. Diese umfasste zum Jahresende 20 Mitglieder, die Seniorenabteilung bestand aus 10 Kameraden.
Im Einsatzjahr 2025 wurde der Löschbezirk Kirkel-Neuhäusel zu 72 Einsätzen alarmiert. Diese gliederten sich unter anderem in Brand- und Hilfeleistungseinsätze, Nachbarschaftshilfe, Brandmeldeanlagen sowie Fehlalarme. Bei den Einsätzen konnten 11 Personen gerettet werden, 2 Personen mussten leider tot geborgen werden. Insgesamt erschienen 994 Feuerwehrangehörige zu den Einsätzen, 766 Kräfte wurden eingesetzt und leisteten zusammen 568,79 Einsatzstunden. Bei den Alarmierungen über die Integrierte Leitstelle waren im Durchschnitt 15 Kameradinnen und Kameraden pro Einsatz anwesend.
Als besonders zeitintensive Einsätze wurden ein Wohnhausbrand in Limbach sowie ein Kellerbrand im Sportheim Kirkel hervorgehoben.
Im Jahr 2025 konnte der Löschbezirk bei 73 % der ausgewerteten Einsätze mit ausreichend Personal und Einsatzmitteln innerhalb der geforderten Zeit vor Ort sein. Damit wurde eine deutliche Steigerung gegenüber dem Vorjahr erreicht. Herausforderungen zeigten sich insbesondere bei Brandmeldeanlagen sowie bei Alarmierungen tagsüber, wenn viele Einsatzkräfte berufsbedingt abwesend sind. Dennoch stellte Thorsten Klaus fest, dass der Faktor Zeit – insbesondere lange Anfahrtswege – häufig ausschlaggebend war und nicht der Faktor Personal.
Im Bereich Ausbildung wurden im Jahr 2025 insgesamt 42 Dienste und Schulungen durchgeführt. Der durchschnittliche Übungsbesuch lag bei 46,4 %, was durchschnittlich 19 Feuerwehrangehörigen pro Übung entspricht. Zusätzlich nahmen zahlreiche Kameradinnen und Kameraden an Lehrgängen auf Gemeinde-, Kreis- und Landesebene teil, unter anderem in den Bereichen Brandbekämpfung, Technische Hilfeleistung, Atemschutz, Maschinisten-Ausbildung sowie Führungslehrgänge.
Darüber hinaus stellten die Feuerwehrangehörigen zahlreiche Sicherheitswachen bei Veranstaltungen im Gemeindegebiet. Positiv hervorgehoben wurde die Anpassung der Gebührensatzung, sodass die Sicherheitswachen nun auf Mindestlohnniveau abgerechnet werden.
Auch das kameradschaftliche Leben kam nicht zu kurz. Zu den Veranstaltungen zählten unter anderem die Christbaumaktion, das Heringsessen, das dreitägige Feuerwehrfest, das Haxenessen, die Weihnachtsfeier sowie die Jahresabschlusswanderung.
Ein besonderes Ereignis stellte das Jubiläumsjahr „200 Jahre Feuerwehr Kirkel“ dar, das mit einem feierlichen Festabend begangen wurde.
Zudem informierte Thorsten Klaus über den Stand der Fahrzeugplanung für das Hilfeleistungslöschgruppenfahrzeug (HLF), das im Jahr 2002 in Dienst gestellt wurde. Aufgrund der veranschlagten Nutzungsdauer von 25 Jahren sei es erforderlich, zeitnah mit der Planung einer Neubeschaffung zu beginnen. Ein entsprechender formloser Antrag wurde an Bürgermeister Dominik Hochlenert übergeben.
Abschließend dankte Thorsten Klaus seiner Löschbezirksführung, der Wehrführung, allen Kameradinnen und Kameraden der aktiven Wehr, der Jugendfeuerwehr sowie der Alters- und Ehrenabteilung und dem Ordnungsamt der Gemeinde Kirkel für die gute Zusammenarbeit.
Der Jugendbeauftragte Pascal Omlor berichtete über die weiterhin stabile Entwicklung der Jugendfeuerwehr. Die Senioren- und Ehrenabteilung blickte ebenfalls auf ein aktives Jahr mit zahlreichen Treffen und Veranstaltungen zurück.
Der stellvertretende Kassenführer Andreas Zorn stellte den Kassenbericht vor. Die Kassenprüfer bestätigten eine einwandfreie Kassenführung, woraufhin die Versammlung die Kassenführung entlastete.
Bei den anschließenden Neuwahlen wurden die bisherigen Amtsinhaber bestätigt. Zudem wurden neue Kassenprüfer gewählt.
Im Rahmen der Jahreshauptversammlung konnten zahlreiche Übernahmen, Beförderungen, Ernennungen und Ehrungen vorgenommen werden. Aus der Jugendfeuerwehr wurden Elija Schäfer sowie Collin Schunk in die aktive Wehr übernommen. Neu in die aktive Wehr aufgenommen wurden ebenfalls Markus Breu, Pascal Klapot sowie Florian Hemmer.
Bei den Beförderungen in der aktiven Wehr wurden vom Feuerwehranwärter zum Feuerwehrmann Steven Wachter und Florian Wetzler befördert. Vom Feuerwehrmann zum Oberfeuerwehrmann sowie von der Feuerwehrfrau zur Oberfeuerwehrfrau wurden Pascal Omlor und Aljona Seibert befördert. Zum Hauptfeuerwehrmann wurden Stefan Gebhardt und Frederik Welsch ernannt. Die Beförderung zum Löschmeister erhielt Nico Kiefer.
Zum stellvertretenden Jugendbeauftragten wurde Frederik Welsch ernannt.
Im Rahmen der Dienstzeitehrungen wurden für 20 Jahre Feuerwehrdienst William Beller und Marco Herrmann mit Ehrenurkunden ausgezeichnet.
Für 30 Jahre Dienstzeit in der freiwilligen Feuerwehr wurde Claudia Hussong geehrt.
Für 35 Jahre aktiven Feuerwehrdienst wurden Thomas Felden, Michael Klein und Andreas Zorn geehrt. Sie erhielten jeweils eine Ehrenurkunde sowie ein Geldgeschenk. Zusätzlich wurde ihnen das Silberne Saarländische Feuerwehr-Ehrenzeichen am Bande verliehen.
Für 40 Jahre Feuerwehrdienst wurde Dirk Reppekus mit einer Ehrenurkunde sowie einem Ehrenzeichen des Landesfeuerwehrverbandes ausgezeichnet.
Eine besondere Ehrung erhielt Roland Tschierschke, der für 80 Jahre Mitgliedschaft in der Freiwilligen Feuerwehr mit einer Ehrenurkunde ausgezeichnet wurde.
Löschbezirksführer Thorsten Klaus gratulierte allen Übernommenen, Beförderten, Ernannten und Geehrten herzlich und dankte ihnen für ihr langjähriges Engagement und ihren Einsatz zum Wohl der Allgemeinheit.
In den Grußworten der Gäste dankte Bürgermeister Dominik Hochlenert dem Löschbezirk Kirkel-Neuhäusel für dessen Engagement und Einsatz zum Wohl der Bevölkerung. Vertreter des Fördervereins, der Wehrführung, der Partnerfeuerwehr Heidelberg sowie der Landes- und Kreisebene würdigten ebenfalls die geleistete Arbeit und informierten über aktuelle Entwicklungen.
Mit einem Ausblick auf die geplanten Veranstaltungen und Aufgaben im Jahr 2026 schloss Löschbezirksführer Thorsten Klaus die Jahreshauptversammlung und verwies auf weitere Berichte in der hauseigenen Zeitung „Der Melder“. (jj)
Jahreshauptversammlung Löschbezirk Limbach
Limbach. Am Samstag, dem 17. Januar 2026, fand die diesjährige Jahreshauptversammlung des Löschbezirks Limbach statt.
Nach der Begrüßung der Gäste sowie der anwesenden Kameradinnen und Kameraden eröffnete Löschbezirksführer Mathias Fürst die Versammlung und führte durch die Tagesordnung. Nach einer Schweigeminute in Gedenken an die verstorbenen Kameraden der Alterswehr, Martin Baschab und Erich Klein, folgte der Jahresrückblick im Bericht der Löschbezirksführung.
Im Jahr 2025 wurde der Löschbezirk Limbach zu insgesamt 72 Einsätzen alarmiert bei denen sieben Personen gerettet wurden. Dabei leisteten die Einsatzkräfte rund 827 Einsatzstunden. Die Einsätze gliederten sich in 28 technische Hilfeleistungen, 33 Brandeinsätze, acht sonstige Einsätze sowie drei Einsätze der nachbarlichen Hilfe.
Mit einem Erreichungsgrad von 86 Prozent und damit deutlich über der geforderten Marke von 80 Prozent ist der Löschbezirk weiterhin sehr gut aufgestellt. Auch personell liegt man über der Sollstärke. Aktuell gehören 50 aktive Einsatzkräfte dem Löschbezirk an. Nahezu die Hälfte der Mitglieder sind Atemschutzgeräteträger.
Zu den größeren Einsatzlagen des Jahres zählten unter anderem der Wohnhausbrand im Limbacher „Buchenweg“, bei dem trotz sofort eingeleiteter Rettungsmaßnahmen die Bewohnerin nicht gerettet werden konnte, der Waldbrand in Neunkirchen-Kohlhof sowie ein Maschinenbrand bei der Firma Casar/WireCo.
Über die Aus- und Fortbildung berichtete der stellvertretende Löschbezirksführer Kai Dörner. Insgesamt wurden 45 Übungsdienste im Löschbezirk, drei gemeinsame Übungen auf Wehrebene sowie 11 Übungsdienste der ELW-Gruppe durchgeführt. Besonders hervorgehoben wurde hierbei ein Seminar zur technischen Unfallrettung bei Verkehrsunfällen mit PKW, dessen Kosten vollständig vom Förderverein übernommen wurden. Dafür sprach die Löschbezirksführung ihren besonderen Dank aus.
Christian Conrad, ebenfalls stellvertretender Löschbezirksführer, informierte über die Beschaffungsprojekte. Neben regulären Ersatzbeschaffungen wurde über das neue Hilfeleistungslöschgruppenfahrzeug (HLF) berichtet, dessen Auslieferung sich ins Jahr 2026 verzögern wird. Zudem wurde der Umbau des Rüstwagens fortgeführt, der durch die Übernahme von Beladungsteilen des alten HLF erforderlich wurde. Die Planung für die Ersatzbeschaffung eines Einsatzleitwagens (ELW) begann ebenfalls im Jahr 2025. Ergänzend wurden unter anderem Tauch- und Schmutzwasserpumpen, persönliche Gummistiefel, Rauchmelder für Fahrzeuge und Gerätehaus, ein weiteres Einsatztablet sowie zwei neue Wärmebildkameras beschafft. Eine der Wärmebildkameras wurde durch den Förderverein finanziert.
Zum Abschluss seines Berichts dankte Mathias Fürst allen Kameradinnen und Kameraden für ihren Einsatz im vergangenen Jahr. Sein besonderer Dank galt den Funktionsträgern im Löschbezirk, der Wehrführung sowie der Gemeindeverwaltung insbesondere Bürgermeister Dominik Hochlenert für die kontinuierliche Unterstützung insbesondere bei Beschaffungen. Gleichzeitig gab er einen Ausblick auf das Jahr 2026.
Im Bericht der Jugendfeuerwehr stellte der stellvertretende Jugendfeuerwehrbeauftragte Alexander Wadenpuhl die Aktivitäten der Nachwuchsabteilung vor. Aktuell zählt die Jugendfeuerwehr 27 Mitglieder. Neben 27 Übungsdiensten standen unter anderem ein Berufsfeuerwehrtag, eine Jugendfreizeit, die Jugendfeuerwehrdisco, der traditionelle Pfingstquack, die Dorfrallye in Altstadt, ein Besuch der Boulderhalle sowie ein Erste-Hilfe-Workshop auf dem Programm. Auch für 2026 sind zahlreiche Aktivitäten geplant. Wadenpuhl bedankte sich ausdrücklich für die Unterstützung aus der aktiven Wehr.
Nach organisatorischen Punkten, darunter die Entlastung und Neuwahl des Kassenführers Uwe Oberkircher sowie die Wiederwahl der Kassenprüfer Sven Ecker und Alexander Wadenpuhl, richtete Bürgermeister Dominik Hochlenert sein Grußwort an die Versammlung. Er würdigte die Einsatzbereitschaft und das Engagement der Feuerwehr, insbesondere bei den Bränden im Buchenweg und bei WireCo/Casar. Zudem hob er die gute Organisation, den hohen Ausbildungsstand sowie die erfolgreiche Nachwuchsarbeit hervor. Sein Dank galt auch den Partnerinnen und Partnern der Einsatzkräfte für deren Unterstützung.
Im Anschluss folgten Übernahmen, Ehrungen und Beförderungen. Noah Dietmar wurde aus der Jugendfeuerwehr in die aktive Wehr übernommen. Stefan Leibrock wechselte in die Alters- und Ehrenwehr. Kevin Stein, Falk Schmiedel und Michela Schmiedel-Lambert wurden als neue Mitglieder aufgenommen.
Befördert wurden Ahmad Fakih, Danyel Garip, Maximilian Imbsweiler und Alexander Plückhahn zum Feuerwehrmann, Simon Wörner zum Oberfeuerwehrmann, Günther Imbsweiler zum Hauptfeuerwehrmann, Stefan Lothschütz zum Hauptlöschmeister, Lukas Limbach zum Brandmeister sowie Thomas Bandner, Thomas Müller, Christian Conrad, Martin Weinmann und Kai Dörner zum Oberbrandmeister.
Für langjährige Mitgliedschaft wurden Günther Imbsweiler (15 Jahre), Thomas Bandner und Mathias Fürst (30 Jahre), Jens Hares (35 Jahre), Patrick Daniel (40 Jahre) sowie Rudi Konrad für beeindruckende 65 Jahre Feuerwehrdienst geehrt.
Zum Gerätewart wurde Mike Schwarz bestellt, Julian Limbach übernimmt künftig das Amt des stellvertretenden Gerätewarts.
Eine besondere Ehrung erhielt Wehrführer Gunther Klein. Er wurde vom Deutschen Feuerwehrverband mit dem Feuerwehrehrenkreuz in Bronze ausgezeichnet. Die Ehrung wurde durch Gerhard Sauer, Vizepräsident des Landesfeuerwehrverbandes, und Manfred Metzinger, Präsident des Kreisfeuerwehrverbandes, überreicht.
Gunther Klein bedankte sich für die Auszeichnung und stellte anschließend die Jahresstatistik der Feuerwehr Kirkel vor. Die Wehr wurde im vergangenen Jahr zu insgesamt 109 Einsätzen alarmiert. Darüber hinaus berichtete er über Tätigkeiten auf Wehrebene, unter anderem zur Arbeit der Arbeitsgemeinschaft Einsatzstellenhygiene, der Arbeitsgruppe Einsatzleitwagen und Befehlsstelle sowie über die geplante Zusammenarbeit mit den Neunkircher Löschbezirken Furpach und Ludwigsthal. Abschließend gab er einen Ausblick auf die Veranstaltungen im Jahr 2026 und dankte für die gute Zusammenarbeit innerhalb der Wehr aber auch mit der Gemeindeverwaltung.
Gerhard Sauer und Manfred Metzinger informierten anschließend über aktuelle Themen und Entwicklungen im Kreis- und Landesfeuerwehrverband.
Zum Abschluss richtete Ortsvorsteher Max Victor Limbacher im Namen des Ortsrates seinen Dank an die Kameradinnen und Kameraden für ihren Einsatz und ihre ständige Einsatzbereitschaft aus. (mh)
Übergabe Wärmebildkamera
Zur Weihnachtsfeier des Löschbezirks Limbach der Feuerwehr Kirkel war der Nikolaus in Person des Ersten Vorsitzenden Gunter Daniel und der Zweiten Vorsitzenden Michaela Hornung des Vereins zur Förderung der Jugendfeuerwehr und der aktiven Feuerwehr Limbach e.V. zu Gast.
Als Nikolausüberraschung mit im Gepäck hatten sie ein kleines Hilfsmittel mit großem Nutzen – eine Wärmebildkamera. Diese kann Infrarot- bzw. Wärmestrahlung für das menschliche Auge sichtbar auf ihrem Display darstellen.
Mit Hilfe dieser Technik ist es Feuerwehrleuten möglich, Personen in stark verrauchten Räumen mit nur geringer Sichtweite deutlich schneller aufzuspüren. Eine schnelle Menschenrettung erhöht dabei die Überlebenschancen in giftigem Brandrauch signifikant. Weiterhin hilft die Wärmebildkamera, Brandherde und Glutnester aufzuspüren und effektiv zu löschen.
Durch die Gemeinde Kirkel werden solche Geräte zwar in der normativ nötigen Mindestanzahl bereitgestellt, jedoch ist diese Investition aus einsatztaktischer Sicht für die Feuerwehr überaus wertvoll mit Blick auf die Rettung möglicherweise verunfallter Feuerwehrleute beim sogenannten Innenangriff.
Mit dieser Investition ergänzt der Förderverein in sinnvoller Weise die vorhandene Ausrüstung des Löschbezirks Limbach und leistet einen wertvollen Beitrag zum Wohle der Limbacher Einwohner.
Der Löschbezirk und sein Förderverein danken allen Mitgliedern des Fördervereins sowie den Spendern und Unterstützern, die diese Anschaffung mit ihrem Engagement ermöglich haben. (CoC)
Tannenbaumsammelaktion
Ortsteile Kirkel-Neuhäusel & Limbach
10.01.2026, 09:00 Uhr
Am Samstagmorgen, dem 10. Januar 2026, fand im Ortsteil Kirkel-Neuhäusel die traditionelle Tannenbaumsammelaktion der Jugendfeuerwehr statt. Erstmals wurde eine solche Aktion auch im Ortsteil Limbach durchgeführt.
In mehreren Gruppen machten sich die Kinder und Jugendlichen der Jugendfeuerwehr gemeinsam mit ihren Betreuern sowie Mitgliedern der aktiven Wehr auf den Weg, um die ausgedienten Weihnachtsbäume einzusammeln. Gleichzeitig wurden Spenden zur Unterstützung der Jugendarbeit gesammelt.
Die Jugendfeuerwehren der Löschbezirke Kirkel-Neuhäusel und Limbach bedanken sich herzlich bei allen Spenderinnen und Spendern für die Unterstützung sowie bei der Firma MB-Bau, der Familie Korst und dem Bauhof der Gemeinde Kirkel für die Bereitstellung der benötigten Fahrzeuge. (mh)
Gemeinsame Übung „Eisrettung“
Kirkel-Limbach, Teich an der BMW-Niederlassung
09.01.2026, 18:30 Uhr
Am Freitagabend, dem 9. Januar 2026, fand im Löschbezirk Limbach der erste Übungsdienst des neuen Jahres statt. Aufgrund der zuvor tagelangen Temperaturen unter dem Gefrierpunkt wurden die winterlichen Bedingungen für eine gemeinsame Eisrettungsübung mit dem DLRG Bezirk Saarbrücken sowie der DLRG Ortsgruppe Homburg genutzt.
Auftakt des Übungsabends bildete eine theoretische Ausbildungseinheit zu den Grundlagen der Eisrettung. Dabei wurden unter anderem physikalische Grundlagen, die persönliche Schutzausrüstung sowie medizinische Aspekte behandelt. Im Anschluss wurde die Übung an den Teich an der BMW-Niederlassung Saar-Pfalz verlegt.
Dort wurden Rettungsmaßnahmen trainiert, die mit feuerwehrtechnischen Einsatzmitteln wie der Steckleiter oder der Schleifkorbtrage durchgeführt werden können. Ein weiterer Schwerpunkt lag auf der Sicherung der Einsatzkräfte. Ebenso nutzte die DLRG die Gelegenheit, verschiedene Rettungstaktiken zu wiederholen. Zum Abschluss gab es einen kleinen Imbiss im Feuerwehrgerätehaus Limbach.
Der Löschbezirk Limbach bedankt sich beim DLRG Bezirk Saarbrücken sowie bei der DLRG Ortsgruppe Homburg für die Durchführung des Übungsabends und den fachlichen Austausch. (mh)
Spendensammlung des Löschbezirks Kirkel-Neuhäusel für Kinderhilfsprojekt in Indien
Im Rahmen der Weihnachtsfeier des Löschbezirk Kirkel-Neuhäusel wurde eine Spendensammlung für ein soziales Projekt in Indien durchgeführt. Dabei kamen insgesamt 788 Euro durch Mitglieder des Löschbezirks zusammen.
Die Spendensammlung stand im Zeichen persönlicher Eindrücke aus einer mehrmonatigen Auslandsreise des stellvertretenden Löschbezirksführers Marco Herrmann nach Indien und widmete sich insbesondere der Situation von Kindern in den Slums von Bangalore. Mit dem Erlös wird die Advaya Slum Schule unterstützt, die benachteiligten Kindern Zugang zu Bildung, medizinischer Versorgung und regelmäßigen Mahlzeiten ermöglicht.
Mit der gesammelten Summe können zahlreiche Mahlzeiten sowie dringend benötigte Lernmaterialien für die Kinder finanziert werden. Die Lebensbedingungen in den Slums sind geprägt von extremer Armut: Viele Familien leben auf engstem Raum, häufig ohne sauberes Trinkwasser, sanitäre Anlagen oder eine verlässliche Stromversorgung. Für Kinder bedeutet dies meist fehlenden Schulzugang, unzureichende medizinische Betreuung und eine Zukunft ohne Perspektive. Projekte wie die Advaya Slum Schule setzen genau hier an und eröffnen den Kindern durch Bildung und Versorgung neue Chancen.
Umso wichtiger ist es, solche Projekte zu unterstützen. Der Löschbezirk Kirkel-Neuhäusel sieht es als besondere Ehre an, die Spende an die Advaya Slum Schule in Bangalore überreichen zu dürfen.